Aus tausend Quellen quillt die Nacht.
Und übernimmt den Himmel unsrer Träume.
Da ist ein Licht noch – dort noch Bäume,
Dann nichts mehr. Sintflut. Nur noch Nacht.
Aus Ozeanen ohne Licht erheben sich Gedanken,
Wie Meerestiere schwimmen unsere Träume.
Mit schweren Flossen durch die Finsternis der Räume
Und kreisen um die Hoffnungsschiffe, die versanken.
Guido Zernatto

Große großartige Worte!
Eines meiner Lieblingsgedichte aus den Jahren mit den Montagsgedichten. Weißt du oder kennst du mehr von ihm? Ich erinnere mich, dass ich online nicht viel gefunden hatte.
Mittagskaffeegrüße 🌤️ 🎶🛋️☕