Das Jahr geht zornig aus….

Das Jahr geht zornig aus. Und kleine TageSind viel verstreut wie Hütten in den Winter.Und Nächte ohne Leuchten, ohne Stunden,Und grauer Morgen ungewisser Bilder. Sommerzeit, Herbstzeit, alles geht vorüber,Und brauner Tod hat jede Frucht ergriffen.Und andre kalte Sterne sind im Dunkel,Die wir zuvor nicht sahn vom Dach der Schiffe. Weglos ist jedes Leben. Und verworrenEin […]

Für eine kurze Ewigkeit

Angeregt von Myriades Statuen Post heute früh.Eine Hommage an alle wundervollen klassischen bildhauerischen Werke, die ich sehen und manchmal berühren durfte. Geschrieben vor einer kurzen Ewigkeit. Für eine kurze Ewigkeit Du bist schön, mein Freund –wenn Nachmittagssonne spieltmit den Muskeln unter deiner Hautund dein Atem sanft dich erbeben lässtvon Kopf bis Fuß.Wenn dein Gesicht vor […]

Die schönsten wichtigen 2020

Noch ein guter Jahresrückblick 2020. Wenn auch ein total unvollständiger. Gedichte, die mir nicht nur gefallen, sondern die für mich auch eine besondere, ganz persönliche Bedeutung hatten. Aus völlig unterschiedlichen Gründen. In zufälliger Reihenfolge. Ganz am Ende findet ihr eine Antwort auf eine Frage, die ich mir schon immer gestellt habe. Leb die Leben, leb […]

Herbst am See

Wenn ihr mich seht Wenn ihr mich sehtam Ufer des Seesund ich bin alleinund es ist Herbst,die goldene Zeit,der nichts folgtaußer Nebelund Einsamkeit… Wenn ihr mich also seht,unstet wandernd,gestikulierendim Gesprächmit einem Unsichtbarendie Stirn zerfurchtdie Wangen tränennass… Wenn ihr also erkennt,wie weit ich entfernt binnicht nur von euchsondern auch von mir,dass eine Umkehrnicht mehr möglich ist… […]

Star Birth. Pepper Hot and Sharp

ANTIDOTES TO FEAR OF DEATHby Rebecca Elson Sometimes as an antidoteTo fear of death,I eat the stars. Those nights, lying on my back,I suck them from the quenching darkTil they are all, all inside me,Pepper hot and sharp. Sometimes, instead, I stir myselfInto a universe still young,Still warm as blood: No outer space, just space,The […]

Herbstmorgen im Nebel

Herbstmorgen Als wären alle Lieder schon gesungenund alle Klagen längst geklagt,fasst er dich sanft an mit Vergänglichkeit. Ein grauer Wind weht aus dem Nichts,durchkämmt mit harten Fingern Laub nach Todund schickt ein Weinen durch das Tannenholz. Der Traum von Eiskristall und Pfefferkuchenerstickt in dumpfem Dunst von altem Obst. Verdreht, zerfetzt der Klang von Kirchenglocken,die Hoffnung […]

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