Überschwengliche, überspannte Gedichte

Als ich neulich den Beitrag zum Kloster Maulbronn veröffentlichte, bemerkte Mindsplint dazu, dass Hesse einmal dort gewesen sei. Neugierig machte ich mich auf die Suche. Tatsächlich hatten Hermann Hesses Eltern für ihren Sohn einen Theologenlaufbahn geplant. Sehr zu Hesses Mißvergnügen, der schon als 13jähriger Dichter werden wollte und schon früh beklagte, dass es dafür leider […]

Der Wald steht schwarz und schweiget…

Ich glaube, ich habe seit meiner Kindheit zum ersten Mal wieder an dieses Lied gedacht. Ganz spontan bei diesen Bildern heute Abend… Matthias Claudius 1790 Abendlied Der Mond ist aufgegangen, die goldnen Sternlein prangen, am Himmel hell und klar. Der Wald steht schwarz und schweiget, und aus den Wiesen steiget der weiße Nebel wunderbar….

Eine kleine Reihe kleiner Bücher über Bücher

Es fing alles ganz harmlos an. Irgendwie hatte ich plötzlich drei ungelesene Bücher im Regal, die alle – zumindest dem Titel nach – von Wörtern, Büchern oder Buchhandlungen handelten. Da gab es „Das Tagebuch eines Buchhändler“, „Die Sammlerin der verlorenen Wörter“ und „Das Antiquariat der Träume“. Dann fing ich an, beim Stöbern darauf zu achten. […]

42 Grad – ein Spuk

42 Grad heißt das Buch, das ich gerade lese. Bin zu einem Drittel durch. Der Rücktitel nennt es einen „Umweltthriller“, geschrieben 2020 von Wolf Harlander, einem Journalisten, der sich nicht zu schade ist in die detaillierte, auch technische Recherche zu gehen und die Details dann auch einzuarbeiten. Nicht immer unter Aufrechterhaltung des Spannungslevels. Das Buch […]

Kaffeehaus Philosophie

Noch ein wenig Kaffeehaus Philosophie. Heute stammt das „Gedicht“ zu den Café Fotos von Peter Altenberg. Hier ein Zitat aus einem „stern“ Artikel, den ich sehr empfehle ganz zu lesen – das macht einfach Spaß: hier. „Die Zeit totschlagen? Für einige mag das zugetroffen haben, zumal für jene, die nicht als Schriftsteller in die Kaffeehäuser […]

Herbstgeplauder

Das ist ein Abschied mit Standartenaus Pflaumenblau und Apfelgrün.Goldlack und Astern flaggt der Garten,und tausend Königskerzen glühn. Das ist ein Abschied mit Gerüchenaus einer fast vergessenen Welt.Mus und Gelee kocht in den Küchen.Kartoffelfeuer qualmt im Feld.Altweibersommer weht im Wind.Das ist ein Abschied laut und leise.Die Karussells drehn sich im Kreise.Und was vorüber schien, beginnt. Erich […]

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