Das Handtuch Haus – Lost Place

Das Handtuch Haus ist erst erreichbar, seitdem der Sturm einen Baum quer durch das Brombeergestrüpp geworfen hat. Es ist das schmalste Grundstück, das ich jemals gesehen habe. Jemand hat so vor schätzungsweise 30 – 40 Jahren an beiden Seiten dieses langen, schmalen Grundstücks Tannen gepflanzt. Was für eine Idee…
Sie sind heute an die 10 Meter hoch und die eine Seite ist komplett abgestorben. Ein kleiner Dschungel inmitten von Pferdewiesen. Der Eingang ist völlig zugewachsen, der Pfosten wurde von den Pferdeleuten als Eckpfosten für den Weidezaun benutzt.

Das Dach ist mit Steinbrocken befestigt und fast überall mit Efeu überrankt. Zum Sitzen lädt hier nichts mehr ein. Vorsichtig eintreten. Der Boden ist instabil. Es ist stockfinster im Innern. Obwohl die Türen offen stehen, sind die Fenster noch mit den Läden gesichert.

Im Innern steht noch der Teekessel auf dem Tisch und die Salzstreuer im Buffet, das längst ausgeplündert wurde, wie man an den offenen Schuladen erkennen kann. Das Dach beginnt über allem einzustürzen.

Der Wasserbehälter ist moosüberzogen und wird nicht mehr lange aufrecht stehen.

Das Handtuchhaus ist ein grauer, toter Platz. So habe ich die Bilder auch bearbeitet. Der Verfall hat hier nichts Pittoreskes. Ich denke, es liegt an den riesigen, toten Bäumen, die den Platz umgeben

3 Gedanken zu „Das Handtuch Haus – Lost Place

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