Nachlese Kanal

Der NordOstseeKanal verbindet nicht nur zwei Meere und bietet ein großes Schauspiel für Schiffsfans, vor allem an den Schleusen, sondern ist auch ein einmaliges Biotop. Abseits der beiden Schleusen und großen Häfen führt nur an wenigen Stellen eine schmale Landstraße an seinen Ufern entlang. Der Rest gehört der Natur. Landwirtschaft, vor allem Wiesen, aber auch renaturierte Moore bieten einer Vielzahl von Wasservögeln ein Revier. Rehwild und Hase sind hier ohne große Scheu zu beobachten. Und der Kanal ist eines der fischreichsten Gewässer in Deutschland.

Es ist still. Eine weite, wundervolle Stille, die regelmäßig vom Geschrei der Gänse durchbrochen wird. Das Wasser ist das Revier für Hunderte von Schwänen, die majestätische Spiegelungen erzeugen, wenn sie durch das spiegelglatte Wasser gleiten. Die Schiffe, die mit achteinhalb Knoten den Kanal passieren erzeugen nur in der noch stilleren Nacht etwas wie ein tiefes Vibrieren, keinen Ton.

Je nach Wetterlage steigt morgens der Nebel aus dem Kanal. Ungewöhnliche Brechungen des Lichts in Wasser und Nebel scheinen die passierenden Schiffe manchmal zerbrechen zu lassen.

In der Kombination aus Natur und ist der Kanal einzigartig. Wir sind tagsüber durch die Städte in der Umgebung gestrolcht: Friedrichstadt, Rendsburg, Brunsbüttel… Und den Morgen und die Abende haben wir am Kanal verbracht oder an den Schleusen und Mooren direkt hinter dem Haus und dabei im Licht geschwelgt.

2 Gedanken zu „Nachlese Kanal

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