Zurück

Seit den letzten Urlaubstagen ruht der Blog. Zuviel zu tun. Mit den drei Hunden nach 14 Tagen Ferienhaus wieder ankommen und auspacken macht kilometerweit laufen, 8 Maschinen Wäsche waschen, trocknen und wieder verräumen, den Kühlschrank wieder füllen, den Sauerteig fürs erste Brot wieder füttern. Und eigentlich sollte ich innerhalb von einer Woche die kleine Dorfzeitung, an der ich mitarbeite, gestalten, setzen und druckfertig machen.

Als ich am Montagmorgen den PC anschalte, passiert – nichts. Einer von zwei Alpträumen der Woche beginnt. Ich bin ja immer noch neu hier und habe keine Ahnung, wo ich einen PC Doktor auftreiben soll. Wie viele von euch wohl wissen, ist es gar nicht so einfach, jemanden zu finden, der für Kleinbetriebe und Private arbeitet. Und das am besten gleich. Gottseidank findet sich nach schweißtreibender Suche tatsächlich jemand um die Ecke. Also auf die Knie, unter dem Schreibtisch die ganze Kabellage sortieren und abziehen, den besten Mann aller Zeiten bitten, das Ding zu tragen und ab zum Doktor. Hat dann innerhalb kurzer Zeit alles geklappt, der Typ war nett und kompetent und eine neue 4 TB Sicherungsplatte habe ich auch gleich.

Der zweite Alptraum beginnt am Donnerstag beim Zahnarzt. Zwei Nächte vorher hatte ich schon böse Vorahnungs-Träume. Als ich nach vier Stunden Vollnarkose wieder aufwachte, wollte ich lieber sterben. Lange Vollnarkosen stehen seitdem auf dem Zettel „Für den Rest des Lebens nie wieder tun“. Ist natürlich eine Daumendrück Geschichte. Habe weitere zwei Tage gebraucht, um mich halbwegs zu erholen. Jetzt schmerzen nur noch Kreuz und Kehle, aber meinen Kreislauf habe ich immerhin wieder. Jetzt 10 Tage rechts kauen in kleinen Stücken, das Provisorium taugt auch nicht so viel. Also diese Nummer lief nicht unter „könnte schlimmer sein“ Echt nicht. Und ohne den liebsten Patientenbetreuer aller Zeiten hätte ich das wohl nicht so überstanden.

Habe noch nicht einmal meine Fundschätze aus dem Urlaub ausgepackt. Darauf freue ich mich. Sie anzuschauen, sie zu drehen und zu wenden und kreativ zu werden. Heute früh hat mich mein Kaffee angelächelt. Freiwillig und ohne dass ich besonders nett zu ihm war. Vielleicht wird also doch wieder alles gut.

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