Dramagraublau. Ein November Tagebuch

14.11.2020

Beim Frühstück philosophieren wir über Glück. Über die Maslowsche Bedürfnispyramide, darüber was Sehnsüchte sind und dass das Leben gefährlich ist. Über Verantwortung und das Loslassen. Ihr seht, wir haben da einiges abgedeckt. Angekommen sind wir nirgends. Aber es musste halt mal wieder erwähnt werden.

Können Hunde glücklich sein?

Sie können definitiv zufrieden sein, sich sauwohl fühlen, aber ich schwöre: Wenn Paulchen sich über die nasse Wiese kugelt, blubbert, aufsteht, sich noch mal mit einem tiefen Seufzer und einem Geräusch als ginge die Luft aus einem Ballon über die Schulter auf die Wiese haut und sich streckt und räkelt – dann ist dieser Hund glücklich.

Heute teile ich einfach mal Paul’s Glücksmoment.

Bei unserem späten Frühstück gibt es das frische, selbstgebackene Brot und die gerade erst eingekochte Birnenmarmelade und während wir kauend die Welt besprechen, erreichen wir zwar nicht Pauls ekstatisches Niveau, aber es fühlt sich für den Moment erst mal alles ganz ok an.

Dramagraublau

Noch einmal zurück zur Farbe des Tags. Der Himmel zeigt heute wieder großes Drama.

Und der Wald ist immer noch golden und man kann so schön mit dem Laub rascheln. Schwester kommt gleich zum Hundespaziergang und dann sind wir schon wieder unterwegs.

Ein Gedanke zu „Dramagraublau. Ein November Tagebuch

  1. Stimmt, Hunde (und Katzen und überhaupt die ganze Schöpfung) können glücklich sein, wie auch wir Menschen. Aber, auch wie wir Menschen, sind es nur Momente oder kurze Zeiten. Langfristiges Glücklichsein ist aber m. E. nach nicht möglich, es kippt und wird zur Zufriedenheit, mit allen Nachteilen (Faulheit, Lethargie, Anspruchslosigkeit, etc.)

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