Kaffeepötte III

Emaille Kannen waren schon immer die besseren Kaffeekannen. Aber als der Kaffee nach Europa kam, war er nur für die Reichen erschwinglich. Und die benutzen Porzellan. Erst als der Kaffee die Küchen in den unteren Etagen erreichte, kam Emaille ins Spiel. Und blieb es seitdem.

Gute Emaille hat als Material unbestreitbar positive Eigenschaften: Es ist korrosionsbeständig, speichert Wärme wie Kälte sehr gut, es ist langlebig und gut zu reinigen, sowie obendrein lichtecht – die Farben verblassen nie. Insgesamt: Strapazierfähig! Dazu kommt es in allen Farben, kann bemalt und bedruckt werden.

Emaille ist eine Art Glas auf Eisen, in einem Schmelzofen zusammengebracht. Heftige Zusammenstöße können Abplatzungen verursachen, wie sie die meisten alten Stücke zeigen. Darüber hinaus nimmt das Innere der Kanne bei Tee und Kaffee im Laufe der Zeit Farbe an.

Von historischen Kriegszügen über den Wilden Westen bis hin zum modernen Outdoorleben: Emaille ist das Kochgeschirr der Wahl, natürlich mit Kaffeekanne.

Kaffekannen haben gerade erst ein Revival. In Zeiten der Kaffeemaschinen jeder Art, die direkt in eine zur Maschine gehörende Kanne oder Tasse liefern, hatten sie es schwer. Aber gerade werden sie wieder entdeckt. Von Firmen wie IBILI oder Living Nostalgia werden genau die alten Formen als Neuware wieder auf den Markt gebracht.

Beim nächsten Mal gibt es einen Ausflug in die Welt der Kaffeedosen.

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