Keine-Ahnung-Grau. Ein Novembertagebuch

15. November 2020

So um 7.00 Uhr tapern die ersten Hundefüße auf dem Parkett. Ignorieren. Klack, taper, klack, taper, klack, klack, klack… die Treppe. Der muss raus. “ Ich geh schon“, murmelt das beste, liebste Murmeltier neben mir. Danke, danke, danke! Sein Abgang weckt Hund No 2 auf meinen Füßen. Von Hund No 3 tönt ein herzergreifendes monströses Gähnen vom Fuße der Treppe hinauf. Meine vier Kerle quietschen die Treppen hinunter in den Garten. Köstliche Ruhe.

Ich mache mich so richtig breit. Strecke und dehne alle Glieder. Ziehe schlaftrunken die zweite Decke auf meine Füße und drehe mich wieder auf meine Schlafseite. Köstlich. Ein Glücksmoment.

Der Meine weiß, dass ich vor einer Stunde nicht auftauchen werde. Und dann auch nur um mir barfuß und im völlig übergroßen bodenlangen Herrenbademantel eine Tasse Kaffee zu holen. Jetzt werfe ich vorsichtig einen ersten Blick in den Himmel zwecks Graubeurteilung. Kein Grau. Höchstens grauweiße Wölkchen auf schon beträchtlich blauem Himmel.

Sie haben auf mich gewartet mit dem Spaziergang. Gut. Die Sonne ruft. Wir laden die Viecher ein und fahren 20 Minuten bis zum See. Es wird eine kleine Entdeckungstour. Wir finden einen verwunschenen Wald und eine verlassene Fischzuchtanlage mit vielen Seen. Alle stromern durch die schöne herbstliche Umgebung. Ein paar mehr Bilder findet ihr bald hier. Als wir zurück kommen sind wir hungrig und müde. Da wir ohne richtiges Frühstück los sind, gibt es jetzt richtig leckeres Futter für alle. Der Rest des Sonntag ergibt sich wohlig.

2 Gedanken zu „Keine-Ahnung-Grau. Ein Novembertagebuch

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