Gruselgraugrau. Ein November Tagebuch

24.November 2020 Heute trieft der Himmel. Das Grau reicht von oben hinab bis auf die Bäume. Es wird gar nicht hell. Bei meinem Fensterrundgang gibt es nicht Erbauliches zu entdecken. Ha, doch. Der Nachbar hat die Weihnachtsbeleuchtung angebracht. Wie immer ordentlich früh. Aber irgendwie wirkt es erfreulich tröstlich in all dem Grau. Und obwohl ich […]

Herbst am See

Wenn ihr mich seht Wenn ihr mich sehtam Ufer des Seesund ich bin alleinund es ist Herbst,die goldene Zeit,der nichts folgtaußer Nebelund Einsamkeit… Wenn ihr mich also seht,unstet wandernd,gestikulierendim Gesprächmit einem Unsichtbarendie Stirn zerfurchtdie Wangen tränennass… Wenn ihr also erkennt,wie weit ich entfernt binnicht nur von euchsondern auch von mir,dass eine Umkehrnicht mehr möglich ist… […]

Klumpen Grau mit Guckloch. Ein November Tagebuch

22. November 2020 Adrian sinniert heute früh über das Warten. Das kann ich gut nachvollziehen. Wir warten. Darauf, dass das Leben wieder anfängt. Nun bin ich ein ungeduldiger Mensch. Geduld war wahrlich nie meine Stärke. Warten ist für mich wie Stehen am Bahnsteig, wo es zieht. Wie Sitzen im Wartezimmer zwischen Kranken, wie Anstehen in […]

Traumfetzen-Grau. Ein November Tagebuch

21.November 2020 Ich träume kalt. Eine Windböe treibt Graupelkörner am großen Fenster entlang. Eine Tür fällt auf und die weißen Eisbällchen treiben hinein ins Zimmer. Draußen auf der Terrasse sehe ich den Rücken eines Pinguins. Ich schlafe schlecht. Morgens um 3 Uhr bin ich wach und wälze mich nur noch herum. Träume in Fetzen. Dieses […]

Star Birth. Pepper Hot and Sharp

ANTIDOTES TO FEAR OF DEATHby Rebecca Elson Sometimes as an antidoteTo fear of death,I eat the stars. Those nights, lying on my back,I suck them from the quenching darkTil they are all, all inside me,Pepper hot and sharp. Sometimes, instead, I stir myselfInto a universe still young,Still warm as blood: No outer space, just space,The […]

Herbstmorgen im Nebel

Herbstmorgen Als wären alle Lieder schon gesungenund alle Klagen längst geklagt,fasst er dich sanft an mit Vergänglichkeit. Ein grauer Wind weht aus dem Nichts,durchkämmt mit harten Fingern Laub nach Todund schickt ein Weinen durch das Tannenholz. Der Traum von Eiskristall und Pfefferkuchenerstickt in dumpfem Dunst von altem Obst. Verdreht, zerfetzt der Klang von Kirchenglocken,die Hoffnung […]

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